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Aktuelle Nachrichten aus Bayern, Deutschland und der Welt

Charivari Weltnachrichten

Aktualisiert am: 31.07.2015 um 09:00

Junge Flüchtlinge kommen künftig leichter an ein Praktikum für den Berufseinstieg. Eine entsprechende Neuregelung hat das Bundeskabinett beschlossen. Zuvor hatte das Kabinett schärfere Regeln gegen Korruption im Gesundheitswesen verabschiedet. Ärzten, Apothekern oder Pflegekräften sollen bis zu drei Jahre Haft drohen, wenn sie sich bestechen lassen. Schwere Fälle sollen sogar mit fünf Jahren Haft geahndet werden.

Die Strafanzeige der mutmaßlichen Rechtsterroristin Beate Zschäpe gegen drei ihrer Pflichtverteidiger im NSU-Prozess bleibt ohne Folgen. Die Staatsanwaltschaft München I hat es abgelehnt, ein Ermittlungsverfahren einzuleiten. Eine Straftat liege nicht vor. Zschäpe hatte ihren Anwälten Verstöße gegen ihre Verschwiegenheitspflicht vorgeworfen.

Der ADAC hat 20 Tunnel in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien und Frankreich überprüft. Wie aus dem heute veröffentlichten Test hervorgeht, schnitten 14 Röhren mit "sehr gut", alle übrigen mit "gut" ab. Der ADAC prüfte unter anderem Brandschutz, Lüftung, Beleuchtung sowie Flucht- und Rettungswege. Am besten schnitt bei dem aktuellen Test der deutsche Tunnel Berg Bock auf der A71 Erfurt-Schweinfurt bei Suhl in Thüringen ab. Der Leiter des ADAC-Testzentrums Mobilität, Robert Sauter, lobte, dort gebe es sogar eine eigene Tunnelfeuerwehr.

In der Türkei hat sich die Oppositionspartei HDP in die Diskussion um den Konflikt zwischen der Regierung und den Kurden eingeschaltet. HDP-Chef Demirtas forderte beide Seiten dazu auf, die gegenseitigen Übergriffe einzustellen. Die türkische Luftwaffe hatte zuvor erneut Angriffe auf Ziele der kurdischen Arbeiterpartei PKK im Nordirak geflogen. Bei der Wahl im Juni hatte die HDP mit ihrer kurdenfreundlichen Politik den Einzug ins türkische Parlament geschafft. Auf ihren Antrag hin diskutieren die Abgeordneten in Ankara heute Nachmittag in einer Sondersitzung über die angespannte Lage.

UEFA-Chef Michel Platini will Präsident des Fußball-Weltverbandes FIFA werden. Der Franzose kandidiert als Nachfolger von Joseph Blatter. Er habe einen entsprechenden Brief an die 209 Mitgliedsverbände geschrieben, teilte Platini mit. Blatter wird den Posten beim Wahl-Kongress in Zürich im kommenden Jahr aufgeben. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur soll Platini die Zusagen der Konföderationen aus Europa, Asien, Südamerika und Nord- und Zentralamerika haben, damit gilt der 60-Jährige als großer Favorit.