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Aktuelle Nachrichten aus Bayern, Deutschland und der Welt

Charivari Weltnachrichten

Aktualisiert am: 19.12.2014 um 21:00

Sebastian Edathy hat sein Schweigen in der Kinderporno-Affäre gebrochen. Am Nachmittag erschien der Ex SPD Abgeordnete vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestags. Zuvor hatte Edathy sich in Berlin den Fragen der Journalisten gestellt. Aus der SPD Fraktion hieß es, sein Auftritt sei unglaubwürdig gewesen. Sebastian Edathy sagt: Ich bin in Deutschland verbrannt. Job weg, kein soziales Umfeld mehr - er lebt jetzt im Ausland, weil er sich hier bedroht fühlt. Die Kinderporno Vorwürfe hat Edathy hier heute nicht entkräftet. Konkrete Fragen dazu blockte er ab.

Die Bundeswehr bleibt in Afghanistan. Der Bundestag hat am Abend mit knapp 80 Prozent der Stimmen beschlossen, dass bis zu 850 Soldaten sich der neuen Ausbildungsmission "Resolute Support" beteiligen. Sie ersetzt zum Jahreswechsel den Nato-Kampfeinsatz ISAF. Die Linke lehnte den Einsatz ebenso ab wie die Mehrheit der Grünen-Abgeordneten.

Auch Rewe will in Zukunft Schuhe und T-Shirts ohne schädliche Chemikalien herstellen lassen. Deutschlands zweitgrößter Lebensmittelhändler folgt damit dem Vorbild von Lidl, Zara und H&M. Die Unternehmen kommen damit einer Aufforderung der Umweltschutzorganisation Greenpeace nach. Wie Rewe mitteilte, hat sich das Unternehmen dazu verpflichtet, bis 2020 stufenweise unerwünschte Chemikalien aus der Produktion zu entfernen.

Über eine halbe Million Euro Strafe muss Fußball-Nationalspieler Marco Reus zahlen. Der Grund: Er fuhr jahrelang ohne Führerschein. Nach und nach werden neue Informationen bekannt. Mehr dazu im Sport mit Manuel Thiele: Er hat zwar schicke Autos, aber keinen Führerschein: Der Fall Marco Reus nimmt weiter Fahrt auf. Über 6 Jahre saß er ohne Fahrerlaubnis am Steuer, wurde sogar geblitzt. Erst eine Polizeikontrolle kam ihm auf die Schliche. Dort soll Reus einen gefälschten, niederländischen Führerschein gezeigt haben. Das geht aus dem Strafbefehl hervor. BVB-Trainer Jürgen Klopp sprach mit seinem Schützling darüber und sagte: "Marco war maximal Einsichtig." Und auch Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke stellt sich hinter ihn: "Es war ein Fehler, aus dem er nicht mehr rausgekommen ist", meinte er. Ob Reus mit disziplinarischen Maßnahmen seitens des Vereins rechnen muss, ist nicht bekannt. Kommen wir zum Wintersport: Die deutschen Biathlon-Frauen haben beim Weltcup-Sprint in Pokljuka enttäuscht. Laura Dahlmeier kam als Neunte ins Ziel, Vanessa Hinz wurde 13. Einen weiteren Rückschlag gab's für Miriam Gössner, sie kam nur auf Rang 70 ins Ziel und verpasste so die Qualifikation für die Verfolgung. Gewonnen hat die Tschechin Gabriela Soukalova.