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Aktuelle Nachrichten aus Bayern, Deutschland und der Welt

Charivari Weltnachrichten

Aktualisiert am: 26.07.2014 um 06:00

Eine Maschine der Fluggesellschaft Air Alg‚rie ist über Mali abgestürzt. Ein Kommandeur der dortigen UN-Mission erklärte, das Flugzeug sei im Zentrum des Landes verunglückt. Am Morgen hatte die Fluggesellschaft eine knappe Stunde nach dem Start in Ouagadougou den Kontakt zu der Maschine verloren. Bei dem Flug von Burkina Faso nach Algerien waren 116 Menschen an Bord, darunter viele Franzosen.

Eine Münchener Hebamme ist wegen vierfachen versuchten Mordes festgenommen worden. Die 33jährige soll im Klinikum Großhadern Frauen bei Kaiserschnitt-Geburten blutverdünnende Mittel gespritzt haben. Für die Mütter bestand akute Lebensgefahr. Es geht um das blutverdünnende Mittel Heparin. Es wurde bei insgesamt vier Müttern nach der Geburt im Körper nachgewiesen. Alle vier Frauen hatten Risiko-Schwangerschaften und neigten sowieso schon zu verstärkten Blutungen. Heparin steigerte den Blutverlust zusätzlich. Die Frauen und auch die vier Babys schwebten in Lebensgefahr. Wie die Münchner Staatsanwaltschaft mitteilte, gehört es zum medizinischen Standardwissen dass ein derartiges Mittel bei einem Kaiserschnitt absolut nicht indiziert wird. Inzwischen geht es den Müttern und den Babys wieder gut. Die 33jährige Hebamme sitzt in Untersuchungshaft.

In diesen Minuten sollen weitere Opfer des Flugzeugabsturzes in der Ostukraine in den Niederlanden eintreffen. Militärtransporter bringen 74 Leichen aus Charkow nach Eindhoven, wo gestern bereits die ersten Särge eingetroffen waren. Die Regierung in Den Haag forderte unterdessen eine internationale Polizeitruppe, um Ermittler an der Absturzstelle von Flug MH17 zu schützen.

Die USA haben das Flugverbot nach Tel Aviv wieder aufgehoben. Trotz der Kämpfe im Gazastreifen und der Raketenangriffe auf Israel darf der Flughafen Ben Gurion wieder von amerikanischen Airlines angeflogen werden. Im Großraum Tel Aviv wurden heute erneut fünf Raketen aus dem Gazastreifen abgefangen. Die radikalislamische Hamas teilte mit, der Flughafen sei weiterhin ein Angriffsziel.

Neue Verzögerung im NSU-Prozess: die Sitzung an diesem Donnerstag wurde kurzfristig abgesagt. Das teilte das Oberlandesgericht München mit. Die Verfahrensbeteiligten verbringen den Tag mit Aktenlesen. Das teilt das Oberlandesgericht München mit. Es geht um mehrere Tausend Seiten Unterlagen, die vor der Vernehmung des Neonazis Thomas G. studiert sein wollten - das war gestern Abend nicht mehr zu schaffen. Der Zeuge hat das Gericht bereits bei zwei Auftritten strapaziert. Er spricht von Dingen wie dem Volkstod, den er aufhalten wolle. Den Prozess bezeichnet er als Affentheater und verweigert Auskünfte über gewalttätige Skinheadgruppen, weil er ihnen damit schaden würde. Dem Mann drohen dafür Strafgelder oder Beugehaft. Seine Vernehmung wird verschoben.