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Aktuelle Nachrichten aus Bayern, Deutschland und der Welt

Charivari Weltnachrichten

Aktualisiert am: 03.09.2015 um 06:00

Am Budapester Ostbahnhof warten weiter Tausende Flüchtlinge darauf, Richtung Deutschland fahren zu dürfen. Der ungarische Ministerpräsident Orban reist heute nach Brüssel. Er fordert finanzielle Unterstützung der EU. Geplant ist unter anderem ein Treffen mit Kommissionschef Juncker. Ungarn möchte nach Angaben der Kommission eine Nothilfe von acht Millionen Euro erhalten, um ankommende Flüchtlinge zu versorgen. Auch heute Nacht bleibt die Lage am Budapester Ostbahnhof kritisch.

Ein Hauptgrund für die Masse an Asylsuchenden, die in Europa Schutz suchen, ist der Konflikt in Syrien. Heute legen Ermittler des UN-Menschenrechtsrats in Genf einen Bericht über den Bürgerkrieg vor. Darin geht es unter anderem um gezielte Angriffe auf bestimmte Volksgruppen, hieß es vorab. Seit Ausbruch des Kriegs vor knapp vier Jahren sind in Syrien mindestens 250 000 Menschen ums Leben gekommen.

Mit bis zu 100 Millionen Euro in drei Jahren will Bundesfamilienministerin Schwesig flexiblere Betreuungszeiten für Kinder fördern. Bei dem Programm gehe es nicht darum, eine längere Betreuung zu ermöglichen, sondern das Angebot vor allem in Randzeiten zu verbessern, erklärte Schwesig. Immer mehr Mütter und Väter arbeiteten außerhalb der üblichen Öffnungszeiten von Kitas - etwa in Kliniken, der Gastronomie oder bei der Polizei, so die Ministerin.

Wovor haben wir Deutschen am meisten Angst? Diese Frage stellt die R+V Versicherung regelmäßig. Die Ergebnisse der Studie werden heute Vormittag in Berlin vorgestellt. Das Infocenter der Versicherung befragt seit 1992 regelmäßig rund 2400 Menschen zu ihren Ängsten. In diesem Jahr kommen Sonderfragen zu aktuellen Themen wie Flüchtlinge oder Griechenland-Krise dazu. Sie sollen auch offenlegen, welchen Einfluss aktuelle Ereignisse auf die Ängste der Deutschen haben.

Bei einem Anschlag auf eine Moschee im Jemen sind mindestens 28 Menschen gestorben. - Laut staatlicher Medien sollen 75 weiterer verletzt sein. Demnach sprengten sich in der Hauptstadt Sanaa gleich zwei Selbstmordattentäter gleichzeitig in die Luft. Die Explosionen ereigneten sich während des Abendgebets. Im Internet kursiert ein mutmaßliches Bekennerschreiben der Terrormiliz Islamischer Staat.